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Serie: Neue Technologien im Handel  |  29.10.2018

Teil 9: Instore-Navigation: Was denkt der Shopper?

Mit Instore-Navigation hat die Suche nach einem bestimmten Produkt ein Ende. Verschiedene Technologien eignen sich, um Kunden die Orientierung zu erleichtern und das Personal von „Wo ist“-Fragen zu entlasten. Die Verbrauchermeinung zu diesen Tools ist zweigeteilt.

Neue Technologien im Handel

Alle Teile der Serie auf einen Blick

1 - 03.09.2018: Dem Shopper zuhören
2 - 11.09.2018: Smarte Sprachassistenten
3 - 17.09.2018: Personalisierte Angebote
4 - 25.09.2018: Mobiles Self-Scanning
5 - 01.10.2018: Transparenz und Rückverfolgbarkeit
6 - 08.10.2018: Digitale Promotions
7 - 15.10.2018: Instore-Order per Smartphone
8 - 22.10.2018: Kassenloses Einkaufen
9 - 29.10.2018: Instore-Navigation
10 - 05.11.2018: Dem Shopper zugehört

„Wo steht bitte die frische Hefe?“ – dies ist, so der Marktleiter eines deutschen Handelsunternehmens, der Satz, den das Marktpersonal jeden Tag sehr häufig hört. Gut, wenn da gleich ein Mitarbeiter vor Ort ist und dem Kunden den Weg weisen kann. In dem Fallbeispiel hat der Markt zusätzlich Hinweisschilder in Form von Deckenhängern oder Aufklebern auf der Kühlregaltür angebracht – die Anzahl der Nachfragen ist jedoch unverändert.

Vielleicht schafft die Instore-Navigation die ersehnte Abhilfe? Gemeint ist die Navigation in geschlossenen Räumen, und zwar derart genau, dass ersichtlich ist, auf welcher Etage eines Kaufhauses oder in welchem Gang in einem Supermarkt der Shopper sich gerade befindet. Zur Realisierung dieser Vision gibt es zahlreiche Technologien, die oftmals gerne miteinander kombiniert werden. Eine dieser Technologien heißt „Visible Light Communication“. Hier wird, vereinfacht ausgedrückt, kodiertes Licht von der Frontkamera eines Smartphones empfangen und dekodiert. So weiß die Applikation auf dem Smartphone unter welcher Leuchte der Smartphone-Nutzer gerade steht und kann ihn zielgerichtet zum gewünschten Produkt navigieren. Klingt nach Zukunftsmusik, aber der Roll-Out ist bereits angelaufen. Die Technologie kann unter anderem auch in einer deutschen Edeka-Filiale im Raum Düsseldorf live erlebt werden.

Die Shopper-Meinung ist auch hier zweigeteilt. Die einen finden die Navigation im Geschäft gut, würden sie aber auch nur nutzen, wenn gerade kein Personal in Sicht ist. Andere Shopper könnten sich vorstellen, so auch standortgenaue, individuelle Angebotsvorschläge zu erhalten. Per Smartphone durch die Regale navigiert zu werden: für die Einen überflüssig, für die Anderen sinnvolle Orientierungshilfe.

Neugierig geworden?

Seminar: Neue Technologien im Handel

Experten von GS1 Germany geben in einem eintägigen Seminar einen umfassenden Überblick darüber, welche neuen Technologien die Shopper Journey künftig maßgeblich verändern werden. Weitere Informationen zu nächsten Terminen und Anmeldung finden Sie hier.

Bildhinweis: GS1 Germany
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