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Serie: Total Store-Optimierung  |  14.10.2019

Teil 5: Kundenlaufwege - Einflussfaktoren zur Optimierung

Die Kundenlaufführung im Store hat Einfluss auf das Einkaufserlebnis und die Zufriedenheit der Shopper. So werden je nach Einkaufsart kürzere oder längere Wege durch den Store bevorzugt. Um die optimale Kundenlaufführung zu gestalten, ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren der Kundenlaufwege im Store das Erleben der Shopper beeinflussen.

Über die Total Store-Studie 2019

Von GS1 Germany und GfK

In der Kooperationsstudie „Total Store-Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden" haben Gfk und GS1 Germany Faktoren für die (Un-)Zufriedenheit der Kunden im FMCG-Bereich (Supermarkt, SB-Warenhaus, Discount, Drogeriemarkt) ermittelt und Kernbedürfnisse aufgedeckt. Lösungsansätze aus der Zusammenarbeit von Shoppern und Experten aus dem Handel runden die Erkenntnisse ab. Die Studie befasst sich mit den Bereichen Store-Image, Gründe für die Store-Wahl, Angebot & Sortiment, Kategorie-Nachbarschaften, Platzierung, Ladengestaltung, Service & Personal sowie Vorkassenzone. Preis: 9.900 EUR zzgl. MwSt. Kontakt: christian.eisenberg(at)gs1.de.

Ein geführter Kundenlauf ist aus Shopper-Sicht in Ordnung, sofern dieser Abkürzungsmöglichkeiten und eine gewisse Flexibilität (im Sinne von Alternativrouten) bietet.

"Es ist okay, wenn man durch den Laden geführt wird. Dann allerdings bitte mit 'Fluchtmöglichkeiten' und Abkürzungen. Deshalb nicht zu lange Regalreihen und mehr kleinere Inseln. So kann man auch besser ausweichen, wenn viel los ist."

Shopper-Zitat aus der Total Store-Studie 2019 von GS1 Germany und GfK

Der Shopper akzeptiert keine komplette Fremdbestimmung, sondern möchte seine Wege durch die Einkaufsstätte – und damit auch sein Zeitmanagement – weitestgehend selbst bestimmen.

Auf einen Blick

Veröffentlichungstermine aller 12 Teile der "Total Store"-Serie

- 16.09.2019
- 23.09.2019
- 30.09.2019
- 07.10.2019
- 14.10.2019
- 21.10.2019
- 28.10.2019
- 04.11.2019
- 11.11.2019
- 18.11.2019
- 25.11.2019
- 02.12.2019

Eine tiefergehende Bewertung der relevanten Aspekte zum Kundenlauf kann letztlich nur standortspezifisch erfolgen, da diese wesentlich von individuellen Gegebenheiten der jeweiligen Einkaufsstätte abhängig sind. Das sind unter anderem „Hot Spots“ versus „Cold Spots“ der aktuellen Laufwege, verbunden mit den Besonderheiten des Stores. An welcher Stelle die individuelle Kategorie entlang des Kundenlaufs platziert werden sollte, richtet sich vor allem danach, wo die Shopper die Kategorie erwarten. So werden Obst und Gemüse im Supermarkt oftmals gleich am Store-Eingang erwünscht, während schwerere Produkte wie beispielsweise die Getränkekiste eher in Kassennähe erwartet werden.

„Obst und Gemüse möchte man als erstes sehen, wenn man den Laden betritt: Es ist frisch und die Farben machen Appetit. Schwere Produkte nicht ganz hinten, sonst muss ich das durch den gesamten Laden schleppen.“

Shopper-Zitat aus der Total Store-Studie 2019 von GS1 Germany und GfK

Letztlich ist die spezifische Abfolge der einzelnen Kategorien für das Erleben eines optimalen Kundenlaufs für die Shopper besonders wichtig. Welche logischen Kategorie-Nachbarschaften es gibt und wie das Wechselspiel zwischen Plan- und Impulskaufkategorien aussehen kann, wird im kommenden Teil 6 „Kategorie-Nachbarschaften“ näher erläutert.

Bildhinweis: GfK / GS1 Germany
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