Zitat eines Shoppers (Total Store-Studie 2019)
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Serie: Total Store-Optimierung  |  07.10.2019

Teil 4: Links Aldi, rechts Rewe, geradeaus Rossmann - Gründe für die Store-Wahl

Die Dichte an Einkaufsstätten für Produkte des täglichen Bedarfs ist in Deutschland so hoch wie in keinem anderen europäischen Land. Gut für die Shopper, denn sie können auf oft sehr geringem Raum aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen, wo sie ihre Einkäufe des täglichen Bedarfs tätigen.

Über die Total Store-Studie 2019

Von GS1 Germany und GfK

In der Kooperationsstudie „Total Store-Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden" haben Gfk und GS1 Germany Faktoren für die (Un-)Zufriedenheit der Kunden im FMCG-Bereich (Supermarkt, SB-Warenhaus, Discount, Drogeriemarkt) ermittelt und Kernbedürfnisse aufgedeckt. Lösungsansätze aus der Zusammenarbeit von Shoppern und Experten aus dem Handel runden die Erkenntnisse ab. Die Studie befasst sich mit den Bereichen Store-Image, Gründe für die Store-Wahl, Angebot & Sortiment, Kategorie-Nachbarschaften, Platzierung, Ladengestaltung, Service & Personal sowie Vorkassenzone.
Preis: 9.900 EUR zzgl. MwSt. Kontakt: christian.eisenberg(at)gs1.de.

Neben den zentralen Anforderungen und dem Store-Image gibt es weitere Anforderungen und Kriterien an die Leistung des jeweiligen Vertriebskanals oder Händlers. In der Total Store-Studie 2019 von GS1 Germany und GfK wurden diese Leistungsanforderungen je nach Kanal untersucht und die Frage beantwortet, wann Shopper die Einkaufsstätte wechseln oder den Besuch mehrerer Stores kombinieren. Aus den vier Leistungsbereichen Sortiment & Platzierung, Preis, Ladengestaltung & Ambiente sowie Services & Personal wurden Kriterien zunächst qualitativ erhoben und anschließend quantitativ validiert. So ergibt sich ein deutlicheres Bild davon, was Shopper dazu bewegt, eine bestimmte Einkaufsstätte auszuwählen oder eben „abzuwählen“ bzw. zu meiden.

Deutlich herauskristallisiert hat sich zudem in der Studie, dass die Shopper auch in FMCG-Kategorien eine nahtlose Verknüpfung von Offline und Online zunehmend einfordern. Unter denjenigen, für die die Nutzung des Internets im Alltag vertraut und selbstverständlich ist, ist die Offenheit gegenüber einer (teilweisen) digitalen Auslagerung bisheriger stationärer Einkäufe groß - am größten unter den Jüngeren. Etwas verhaltener zeigen sich ältere Zielgruppen, die die Online-Option überwiegend (nur) für den Notfall, wie etwa bei Krankheit, oder für schwere, sperrige Einkäufe nutzen würden.

Auf einen Blick

Veröffentlichungstermine aller 12 Teile der "Total Store"-Serie

  1. - 16.09.2019
  2. - 23.09.2019
  3. - 30.09.2019
  4. - 07.10.2019
  5. - 14.10.2019
  6. - 21.10.2019
  7. - 28.10.2019
  8. - 04.11.2019
  9. - 11.11.2019
  10. - 18.11.2019
  11. - 25.11.2019
  12. - 02.12.2019

Dabei sind ganz verschiedene Formen und Abstufungen der Verknüpfung denkbar. Beispielsweise:

  • Online-Bestellung mit Lieferservice oder mit Abholung im stationären Geschäft
  • Nur ein Teil oder der gesamte Einkauf Online
  • (Übergreifender) Online-Shop bzw. ein Lieferservice, der auf Sortimente verschiedener Händler zugreifen kann

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Blick auf das Store-Image und die Gründe für die Store-Wahl vor Beginn der eigentlich Sortiments- und Platzierungsoptimierung den Grundstein für die Total Store-Optimierung setzt. Denn er ermöglicht einen breiten Blick auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Shopper – die zum Teil über die einzelne Einkaufsstätte und das stationäre Angebot hinausgehen.

Bildhinweis: GfK / GS1 Germany
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