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Serie: Online Category Management  |  05.03.2019

Teil 3: Sortimentsbildung im Online-Handel

Welche Sortimente erwartet der Kunde im Online-Shop? Wieviel Angebot ist richtig? Und welche Kriterien gilt es bei der Sortimentsfindung zu berücksichtigen? Der E-Commerce bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur Differenzierung über das Produktangebot.

Die Definition optimaler Sortimente ist eine der wesentlichen Aufgaben des Category Managements. Während für den stationären Handel vor allem die Auswahl der geeignetsten Produkte für die Zielgruppen und der Ausschluss wenig nachgefragter Artikel im Vordergrund stehen, gilt im Online-Handel zumeist eine einfache Regel: Zu viel Sortiment kann es nicht geben!

Shopper erwarten Online eine maximale Produktauswahl, die auch Spezial- und Nischenartikel abdeckt. Mit sogenannten „Long Tail“-Sortimenten bietet sich für Online-Händler und Hersteller die Möglichkeit, auch spezielle Bedürfnisse durch differenzierende Produkte zu bedienen, da sich digital wesentlich mehr Produkte darstellen lassen als im Regal einer Filiale.

Während diese neuen Möglichkeiten die Handlungsspielräume des Category Managements in der Sortimentsbildung erweitern, müssen wir dabei auf der anderen Seite logistische Aspekte im Fulfillment berücksichtigen. So müssen beispielsweise Produkte von ihrer Beschaffenheit sowie ihren Abmessungen her einfach und kosteneffizient versandfähig sein. Für verderbliche Produkte muss eine entsprechend leistungsfähige Lieferkette vorhanden sein.

Online große Sortimente anzubieten, ist verlockend. Doch dies birgt auch das Risiko, den Shopper durch zu viel Auswahl zu überfordern. Dementsprechend hängt die Sortimentsbildung immer eng mit den Aufgaben der Platzierung zusammen. Diese bestimmen, wie Kategorien strukturiert werden können, anhand welcher Filter eine Reduktion der Produktvielfalt ermöglicht wird und wie die relevantesten Produkte in das (stark eingeschränkte) Sichtfeld des Online-Käufers gelangen. Nicht, dass am Ende die besten Produkte nicht gekauft werden, nur, weil sie erst auf der dritten oder vierten Seite der Produktliste erscheinen …

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Bildnachweis: Bruce Mars/ Pexels
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