Die Beantwortung der standort-individuellen Käufer- und Sozialstruktur ist der Einstieg in die ganzheitliche Optimierung einer Einkaufsstätte.
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Serie: Total Store-Optimierung  |  23.09.2019

Teil 2: Standort der Einkaufsstätte: Welche Kaufkraft, demographische Struktur und Potenziale liegen vor?

Eine – nicht nur bei Neueröffnungen – relevante Fragestellung ist die nach der Käufer- und Sozialstruktur am Standort einer Einkaufsstätte, die im Rahmen eines Total Store-Projektes optimiert werden soll.

Über die Total Store-Studie 2019

Von GS1 Germany und GfK

In der Kooperationsstudie „Total Store-Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden" haben Gfk und GS1 Germany Faktoren für die (Un-)Zufriedenheit der Kundschaft im FMCG-Bereich (Supermarkt, SB-Warenhaus, Discount, Drogeriemarkt) ermittelt und Kernbedürfnisse aufgedeckt. Lösungsansätze aus der Zusammenarbeit von Shoppern und Experten aus dem Handel runden die Erkenntnisse ab. Die Studie befasst sich mit den Bereichen Store-Image, Gründe für die Store-Wahl, Angebot & Sortiment, Kategorie-Nachbarschaften, Platzierung, Ladengestaltung, Service & Personal sowie Vorkassenzone. Sie ist für 9.900 Euro zzgl. MwSt. bei GfK und GS1 Germany (Christian Eisenberg, christian.eisenberg(at)gs1.de) erhältlich.

Die Kooperationsstudie „Total Store Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden“ von GS1 Germany und GfK zeigt auf, welche Kriterien dem Shopper in Bezug auf den Standort der Einkaufsstätte besonders wichtig sind. Beispielsweise spielt die Nähe zur Wohnung oder zur Arbeitsstätte eine besondere Rolle sowie die unterschiedlichen Wege der Erreichbarkeit: Wie lässt sich das Geschäft zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder dem Auto erreichen? In diesem Zusammenhang sind auch Kriterien wie genügend Parkmöglichkeiten für das Auto oder das Fahrrad für die Shopper von Bedeutung.

Auch das Umfeld der Einkaufsstätte besitzt für die Kunden eine Relevanz. Befindet sie sich in unmittelbarer Nähe zu anderen wichtigen Geschäften? Der optimale Standort sollte die Gelegenheit bieten, mehrere Erledigungen zu tätigen, beispielsweise eine Apotheke oder Bäckerei aufzusuchen oder Pakete an einer Packstation aufzugeben oder abzuholen.

Die Geschäfte müssen einigermaßen nah sein. Ich wohne in einer Gegend, da gibt es weit und breit Nichts, es sind mindestens zwei Kilometer bis zum nächsten Geschäft. Das ist ein Problem, gerade für ältere Menschen.

Teilnehmer der Shopper-Befragung im Rahmen der Total Store-Studie 2019

Auf einen Blick

Veröffentlichungstermine aller 12 Teile der "Total Store"-Serie

  1. - 16.09.2019
  2. - 23.09.2019
  3. - 30.09.2019
  4. - 07.10.2019
  5. - 14.10.2019
  6. - 21.10.2019
  7. - 28.10.2019
  8. - 04.11.2019
  9. - 11.11.2019
  10. - 18.11.2019
  11. - 25.11.2019
  12. - 02.12.2019

Neben diesen für die Shopper besonders wichtigen Kriterien, ist es für Händler von entscheidender Bedeutung, welche Käufer- und Sozialstruktur sich im Einzugsgebiet der Einkaufsstätte vorfindet. Diese Struktur bestimmt unter anderem, welche Shopper-Bedürfnisse die Einkaufsstätte vor Ort befriedigen muss.

Auch, wenn die Beantwortung der standort-individuellen Käufer- und Sozialstruktur keinen Schwerpunkt der Total Store-Studie bildet, ist sie der Einstieg in die ganzheitliche Optimierung der Einkaufsstätte. Nur wer die Shopper-Bedürfnisse und damit das Potenzial seines Standortes hinreichend kennt und versteht, legt das für die Total Store-Optimierung notwendige Fundament.

Bildhinweis: GfK / GS1 Germany
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