Bei der Erforschung des Einkaufsverhaltens helfen auch Shopper Research-Methodiken wie Eye Tracking am Supermarktregal.
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Serie: Wie entsteht Shopperliebe?  |  04.09.2019

Teil 2: Shopper und Kategorie-Insights – die richtigen Daten zur richtigen Zeit

Im ersten Teil unserer dreiteiligen Serie haben wir uns mit der Grundlage für Shopperliebe beschäftigt: Shopper Centricity. Die nächste Aufgabe lautet: Shopper und Kategorie-Insights gewinnen und nutzen.

Wie entsteht Shopperliebe?

Die Serie auf einen Blick

1 - 28.08.2019: Shopper Centricity - der Kunde im Mittelpunkt

2 - 04.09.2019: Shopper und Kategorie-Insights - die richtigen Daten zur richtigen Zeit

3 - 11.09.2019: Shopper Experience Management oder 1+1+1=5?

Zunächst kurz zur Erinnerung: Shopper Centricity + Shopper Insights + Kategorie-Insights = Shopperliebe

Auch wenn die Formel an sich recht simpel erscheint, ist ihre Umsetzung nicht ganz einfach. Es erfordert viel Disziplin, Überzeugung, Willenskraft und an der einen oder anderen Stelle auch Budget, um Shopper langfristig zu Fans zu machen.

Das bedeutet nicht, dass Unternehmen Unsummen für das Gewinnen oder Halten von Kunden bzw. für teure Marktforschungen ausgeben müssen. Wichtig ist vielmehr, in die richtigen Maßnahmen zu investieren. Doch oftmals wird das zur Verfügung stehende Budget an unpassenden Stellen eingesetzt, so dass an anderer Stelle gespart werden muss.

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Aktuelle Weiterbildungen bei GS1 Germany in Köln

Seminar "Touchpoint Management Basics" am 24./25. September 2019.

Seminar "Shopper Insights Basics" am 6./7. November 2019.

Alle Weiterbildungen zum Thema Category Management & Shopper Marketing: www.gs1.de/cm

Stichwort Shopper bzw. Kategorie-Insights: Mit wenig Budget lassen sich oft schon sehr wertvolle Daten eruieren – vorausgesetzt, es werden die richtigen Fragen gestellt. Statt blind zu entscheiden „Wir machen eine Marktforschung“, gilt es im Vorfeld genau festzulegen, welchem Zweck eine Studie dienen soll. Welche Hypothesen stehen im Raum? Welche Fragen sollen beantwortet werden? Wer wird am Ende mit den Ergebnissen arbeiten? Und: Sind Sie wirklich bereit, mit den Ergebnissen zu arbeiten, auch wenn diese Ihrem Bauchgefühl widersprechen?

Nicht selten werden Studien in Auftrag gegeben, da das Budget für das kommende Jahr ansonsten verfallen würde. Oder die Auftraggeber versuchen, jede noch offene Frage mit dieser einen Studie zu beantworten, obwohl der Interpretationsspielraum längst ausgeschöpft ist. Oder die Ergebnisse werden von der Geschäftsführung im Nachhinein nicht akzeptiert. Es zahlt sich also aus, Zeit in die Konzeption einer Studie zu stecken und sich im Vorfeld über mögliche Auswirkungen Gedanken zu machen. So lassen sich Fehlinvestitionen vermeiden und die Insights landen am Ende nicht nur in der Schublade.

Zusammengefasst: Um Shopperliebe aufzubauen gilt es die eigenen Kunden und Kategorien zu kennen und zu verstehen. Mit jeder Studie und den richtigen Fragen können Unternehmen wertvolle Erkenntnisse gewinnen und ihr Wissen stetig ausbauen. Natürlich existieren mannigfaltige Fragestellungen, denen man sich widmen kann. Daher ist es wichtig, genau zu überlegen, welche Themen aktuell am dringlichsten sind.

Und zu Guter Letzt: Es geht nicht nur darum, Insights aufzubauen, sondern diese auch zu nutzen und in konkrete Maßnahmen zu überführen. Dazu braucht es etwas Übung – oder die Unterstützung von Experten.

Bildhinweis: GS1 Germany / TRIAD Berlin
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