Auf Platz zwei im Ranking des CM-Monitors 2018: Total Store-Projekte.
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Serie: Total Store-Optimierung  |  16.09.2019

Teil 1: Zünden wir die nächste Stufe des Category Managements?

In 2018 hat GS1 Germany gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut plan+impuls Experten aus Handel und Industrie befragt, welche Category Management Trends sie in den kommenden drei Jahren sehen. Auf Platz zwei im Ranking landeten Total Store-Projekte.

Über die Total Store-Studie 2019

Von GS1 Germany und GfK

In der Kooperationsstudie „Total Store-Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden" haben Gfk und GS1 Germany Faktoren für die (Un-)Zufriedenheit der Kundschaft im FMCG-Bereich (Supermarkt, SB-Warenhaus, Discount, Drogeriemarkt) ermittelt und Kernbedürfnisse aufgedeckt. Lösungsansätze aus der Zusammenarbeit von Shoppern und Experten aus dem Handel runden die Erkenntnisse ab. Die Studie befasst sich mit den Bereichen Store-Image, Gründe für die Store-Wahl, Angebot & Sortiment, Kategorie-Nachbarschaften, Platzierung, Ladengestaltung, Service & Personal sowie Vorkassenzone. Sie ist für 9.900 Euro zzgl. MwSt. bei GfK und GS1 Germany (Christian Eisenberg, christian.eisenberg(at)gs1.de) erhältlich.

Dieses Ergebnis zeigt, dass eine ganzheitlichere Perspektive im Category Management in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Besonders aus Händlersicht ist es erstrebenswert, die Potenziale der gesamten Einkaufsstätte in den Fokus zu rücken – und nicht mehr „nur“ auf Kategorie-Ebene zu optimieren.

Das Total Store-Konzept

Einige Händler haben in den letzten Jahren, häufig in Kooperation mit der Industrie, ihre Warengruppen – mit Fokus auf Profilierungs- und Pflichtkategorien – zum Wohle der Shopper optimiert und schöpfen ihre Umsatzpotenziale im Einzelnen schon relativ gut aus, aber eben nur relativ gut …

Im klassischen Category Management lautet die Prämisse beinahe immer: „Optimieren auf bestehender Fläche“. Dies bedeutet, dass Flächenverteilungen für die Warengruppen eher historisch bedingt als sinnvoll und analytisch verteilt sind. Kategorie-Nachbarschaften sind eher aus dem Bauch heraus gewählt als auf Basis von Shopper-Bedürfnissen vergeben, und und und …

Wie kann nun der nächste Schritt aussehen? Die Antwort lautet ganzheitliche Einkaufsstätten-Optimierung oder auch „Total Store“.

Auf einen Blick

Veröffentlichungstermine aller 12 Teile der "Total Store"-Serie

  1. - 16.09.2019
  2. - 23.09.2019
  3. - 30.09.2019
  4. - 07.10.2019
  5. - 14.10.2019
  6. - 21.10.2019
  7. - 28.10.2019
  8. - 04.11.2019
  9. - 11.11.2019
  10. - 18.11.2019
  11. - 25.11.2019
  12. - 02.12.2019

Unsere 12-teilige Serie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Aspekten der Total Store-Optimierung: Hierzu gibt die Serie einen ersten Einblick in die Ergebnisse aus der Anfang September 2019 veröffentlichten Studie "Total Store-Optimierung – Wie Händler zu Stars für ihre Shopper werden" von GS1 Germany und GfK.

Definition "Total Store"

Ganzheitliche, Kategorie-übergreifende Optimierung einer Einkaufsstätte aus CM- und Shopper Marketing Perspektive, d.h. aus Shopper-Sicht, mit dem Ziel, das Potenzial der Märkte und der Zielkunden bestmöglich auszuschöpfen. Dabei steht sowohl der Gewinn von zusätzlichen Shoppern als auch insbesondere die dauerhafte Bindung der Stammkunden im Fokus. Beim Total Store-Ansatz fließt die mittel- bis langfristige Händler-Strategie wesentlich stärker ein als beim einzelnen Kategorie-Ansatz. Differenzierung zum Wettbewerber ist die Intention.

Bildhinweis: GS1 Germany / GfK
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