GTS 2.0 bildet die Grundlage für branchenspezifische Empfehlungen zur Rückverfolgbarkeit
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Rückverfolgbarkeit  |  08.12.2017

Global Traceability Service 2.0

Egal ob Fisch, Weizen oder Co. So unterschiedlich sind auch die Anforderungen. Einblick dazu, gibt ein Leitfaden zum Thema Rückverfolgbarkeit.

Fisch ist nicht gleich Weizen: So unterschiedlich wie diese beiden Naturprodukte sind auch die Anforderungen an ihre Rückverfolgbarkeit. Im Gegensatz zum Weizen ist beim Fisch zum Beispiel die Rückverfolgbarkeit bis zum Fangort gesetzlich vorgeschrieben. Die Unternehmen kennen die für sie relevanten Richtlinien, aber spätestens bei der Umsetzung ergeben sich zentrale Fragen: Welche internen und externen Prozesse sind betroffen? Welche Stammdaten und Bewegungsdaten spielen eine Rolle? Wie müssen die Daten erfasst und kommuniziert werden? Welches Traceability-System ist das passende? Antworten gibt der Global Traceability Standard (GTS). Die Partner entlang der Lieferkette verfügen damit über einen Leitfaden, der sie bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Traceability-Lösung begleitet. In der neuen Version ist jetzt auch die eventbasierte Rückverfolgbarkeit auf Basis des GS1 Schnittstellenstandards EPCIS abgebildet. GTS 2.0, demnächst in deutscher Sprache verfügbar, bildet die Grundlage für branchenspezifische Empfehlungen zur Rückverfolgbarkeit. Interessierte Unternehmen können an der Entwicklung dieser Empfehlungen unter dem Dach von GS1 Germany mitwirken.

Bildnachweis: Adobe Stock
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