Konkrete Konzepte für den Handel sucht der Wissenschaftspreis von EHI Stiftung und GS1 Germany. Das zahlt sich aus: Für die Wirtschaft und die Preisträger 2017.
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Wissenschaftspreis 2017  |  14.06.2017

Gemeinsam handeln lohnt sich

Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft automatisieren die Suchmaschinenwerbung – und machen sie damit deutlich lukrativer. Ein ausgezeichnetes Beispiel für Kooperation.

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Wissenschaftspreis 2018

Noch bis zum 30. September können sich Interessenten bewerben.

Weitere Infos und Bewerbungsbogen unter: 
www.wissenschaftspreis.org/bewerbung

Diese Kooperation stiftet dem Handel direkt messbaren Nutzen: Der Internethändler Shopping24, Vertreter der Otto Group sowie Forscher der TU Darmstadt und der Universität Passau entwickelten einen Ansatz, um Suchmaschinenwerbung zu automatisieren – von der Schlüsselwort-Recherche bis zum Startgebot. Bislang erfolgen solche Search Engine Advertising-Kampagnen in vielen Unternehmen noch manuell.

Konkrete Konzepte für den Handel

Der neue Ansatz zahlt sich aus: So hat Shopping24, eine Tochtergesellschaft der Otto Group, die Zahl der Seitenaufrufe mehr als verdreifacht. Und der Deckungsbeitrag der Kunden, die über diesen Kanal akquiriert wurden, stieg auf das Fünffache. Für diese Leistung erhielten die Akteure den diesjährigen Wissenschaftspreis in der Kategorie „Beste Kooperation“. Daneben wurden die Preisträger in den Kategorien „Beste Dissertation“, „Beste Masterarbeit“ und „Beste Bachelorarbeit“ geehrt. Den Doktortitel erwarb sich Ingo Becker von der ETH Zürich mit der Analyse der Zusammenhänge zwischen Surf- und Kaufverhalten und dem daraus abgeleiteten Wertbeitrag einzelner Marketingkanäle von Online-Händlern. Die beste Masterarbeit stammt von Felix Weidinger von der Friedrich-Schiller-Universität Jena für seine Forschung über eine optimale Lagerplatzvergabe in der sogenannten „chaotischen Lagerhaltung“. In der Kategorie „Beste Bachelorarbeit“ gab es zwei Gewinner: Mohamed Kai von der Universität Duisburg-Essen ging der Frage auf den Grund, wie Entscheidungen im Einzelhandel von der In-Memory-Technologie profitieren können, bei der Daten im Arbeitsspeicher des Computers gespeichert werden und damit deutlich schneller abrufbar sind. Luisa Kuschke von der Ruhr-Universität Bochum untersuchte, welchen Einfluss die Produktanordnung nach Durchschnittspreisen auf das Kaufverhalten hat.

Zehn Jahre Wissenschaftspreis

An der Galaveranstaltung während der EuroShop in Düsseldorf nahmen rund 300 Gäste teil. Der Preis ist mit insgesamt 38.000 Euro dotiert. Der Wissenschaftspreis, der von der EHI Stiftung und GS1 Germany verliehen wird, feierte 2017 Jubiläum. Seit zehn Jahren hilft der Preis dabei, praxisrelevante Probleme der Konsumgüterwirtschaft mithilfe der Wissenschaft zu lösen. 

Bildquelle: EHI/Hauser
GS1 Germany
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