Transparenz in der Lebensmittel-Lieferkette ist für Hersteller, Händler und Logistikdienstleister gleichermaßen das Thema mit der größten Bedeutung.
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Lebensmittellogistik  |  12.12.2016

F-Trace trifft den Nagel auf den Kopf

Transparenz ist der Zukunftstrend Nummer eins. Gleichzeitig hat er die größte Auswirkung auf die Lebensmittellogistik. Hierauf können und sollten Unternehmen mit netzwerkweiten Standards einer zentralen IT-Plattform eingehen. Oder anders gesagt: Es ist Zeit, sich für F-Trace zu entscheiden.

Download TU Berlin-Studie

Hier können Sie die Studie "Zukunftstrends der Lebensmittellogistik - Herausforderungen und Lösungsimpulse" der TU Berlin runterladen.

Laut einer Studie der TU Berlin wünschen sich die Kunden Angaben über Inhaltsstoffe, Weiterverarbeitungsprozesse, Herkunftsländer sowie Herstellungs- und Transportbedingungen von Lebensmitteln. Getrieben wird die Entwicklung durch diverse Skandale in den vergangenen Jahren sowie durch EU-Verordnungen, die die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit von Lebensmitteln betreffen. Aktuell sind die Endverbraucher der Meinung, dass die Transparenz in der Lebensmittelindustrie noch nicht ausreicht. Dabei sind Konsumenten durchaus bereit, für die Informationen mehr zu bezahlen – wie die Auswertung anderer Studienergebnisse zum Nutzen von Traceability-Systemen durch die TU Berlin ergab. Auch vor diesem Hintergrund halten die befragten Hersteller, Händler und Logistikdienstleister den Transparenz-Trend zunehmend für wichtig. Laut Prognose steigt die „Ist-bedeutsam“-Quote von heute 37 Prozent auf 83 Prozent in fünf Jahren. „Besonders die Hersteller und der Handel sehen sich künftig in der Pflicht, dem Bedarf nach Supply-Chain-Transparenz nachzukommen, da sie im Falle eines Rückrufs unmittelbar von dessen Folgen betroffen sind“, erläutert Frank Straube, Professor und Leiter des Fachbereichs Logistik an der TU Berlin. Gleichzeitig zeigt die hohe Bewertung des Trends, dass Transparenz entlang der Lebensmittel-Lieferketten nur durch ein „integriertes, akteursübergreifendes Konzept“ geschaffen werden kann.

Zeit für F-Trace

GS1 Germany hat dieser Entwicklung vorgegriffen und seine Rückverfolgbarkeitslösung F-Trace in ein Tochterunternehmen ausgegliedert. Mit der Gründung der F-Trace GmbH konzentriert sich ein schlagkräftiges Team auf die Rückverfolgbarkeit von Produkten. Dazu Mark Zeller, Head of Traceability bei GS1 Germany und Chief Operation Officer der F-Trace GmbH: „F-Trace ermöglicht die chargengenaue Rückverfolgung durch die Kombination von Produktdaten und dynamischen Informationen zu den Verarbeitungsschritten. Bei Fisch sind das zum Beispiel Fangort, -art, und -zeitpunkt. F-Trace basiert auf GS1 Standards und bietet eine hohe Stabilität sowie Kompatibilität mit anderen IT-Systemen. So erhalten Unternehmen zum Beispiel über ERP-Systeme an mehreren Produktions- und Verarbeitungsstandorten ein übergeordnetes Datenmanagement.“ Auf diese Weise können Endverbraucher die Herkunft, die Herstellung und den Transport eines Lebensmittels über eine Smartphone-App oder Website jederzeit nachvollziehen. „Das schafft Vertrauen. Und Vertrauen stärkt die Kundenbindung“, betont Zeller. Letztlich also erarbeiten sich die Nutzer einer solchen IT-Lösung einen Wettbewerbsvorteil.

Quelle: TU Berlin
GS1 Germany
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