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Rückverfolgbarkeit  |  02.06.2016

Rückverfolgbar und vor allem fälschungssicher

Die Wälz- und Gleitlager der weltweit aktiven Schaeffler Gruppe erfüllen individuelle Kundenwünsche in ganz besonderem Maße: Sie sind eindeutig rückverfolgbar, fälschungssicher und lassen sich mit nützlichen Daten versehen.

Zum Unternehmen

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Die Schaeffler Gruppe mit Hauptsitz in Herzogen­aurach/Mittelfranken steht für höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovations­kraft. Mit Präzisions­komponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlager­lösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Gruppe einen entscheidenden Beitrag zur „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Technologie­unternehmen einen Umsatz von 13,2 Milliarden Euro. Mit rund 84.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten familiengeführten Unternehmen. Es verfügt mit rund 170 Standorten in über 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungs­einrichtungen sowie Vertriebsgesellschaften.

Weitere Informationen unter www.schaeffler.com

Die Schaeffler Gruppe gehört zu den weltweit führenden integrierten Automobil- und Industrie-Zulieferunternehmen. In der Sparte Industrie liefert die Schaeffler Gruppe Wälz- und Gleitlager an Kunden aus etwa 60 Branchen. Das Produktportfolio reicht von Hochgeschwindigkeits-Hochpräzisionslagern mit einem Durchmesser im Millimeterbereich bis hin zu Lagern mit einem Maß von mehr als vier Metern. Typische Einsatzfelder sind Antriebstechnik, Produktionsmaschinen, Landmaschinen, Schwerindustrie und Schienenfahrzeuge.

Kampf gegen Produktpiraterie

Die Produkte der Schaeffler Gruppe erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Als Zulieferer hoch technisierter Industrien ist das familiengeführte Unternehmen mit seinen weltweit 84.000 Mitarbeitern mit steigenden Anforderungen seiner Kunden konfrontiert. So wünschen die Abnehmer eine Art Siegel, das die Lager des Herstellers eindeutig als Markenprodukt kennzeichnet. Im Kampf gegen Produktpiraterie verfolgt die Schaeffler Gruppe schon aus eigenem Interesse eine Null-Toleranz-Strategie. Seit seiner Einrichtung im Jahr 2004 hat das Brand-Protection-Team des Unternehmens eine Vielzahl von Fälschungsdelikten bearbeitet. Allein 2015 waren 156 Beschlagnahmungen wegen Markenrechtsverletzungen zu verzeichnen.

Neben der Echtheit der Produkte stellen die Kunden weitere Anforderungen an Schaeffler. Dazu gehört zum Beispiel die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Wälz- und Gleitlagers. Das ermöglicht dem Kunden unter anderem eine gezielte und daher effiziente Wartung. Ein weiterer Kundenwunsch ist das Bereitstellen zusätzlicher Produktinformationen, die jederzeit abrufbar sind – etwa Messprotokolle, Einbauempfehlungen und Leistungsdaten. Daher suchte Schaeffler nach einer Lösung, seine Lager individuell zu kennzeichnen und weitere Kundenanliegen zu erfüllen. Besonders wichtig war es dem Management, dass die Umsetzung der Produktkennzeichnung reibungslos erfolgte.

GS1 DataMatrix: Leicht integrierbar und robust

Ingrid Bichelmeir-Boehn, Leiterin Globaler Markenschutz Schaeffler Technologies AG & Co. KG, nennt die Lösung, die das Unternehmen gefunden hat: „Wir haben uns für den GS1 DataMatrix-Code als Kennzeichnungsmethode entschieden.“ Die Begründung für diese Entscheidung: „Die standardbasierte Nutzung des Codes bietet eine Vielzahl an Potenzialen – für uns und für unsere Partner. Darüber hinaus ist der Code robust und einfach zu handhaben.“ DataMatrix-Codes sind zweidimensionale, maschinenlesbare Codes. Die verwendete Variante von GS1 basiert auf der globalen Artikelnummer GTIN (Global Trade Item Number). Dieser GS1 Standard ermöglicht eine international standardisierte Produktidentifikation. Zudem kann er um Daten wie Produktionsland, Chargennummer oder eben auch eine individuelle Serialisierung ergänzt werden. Damit erfüllt der GS1 DataMatrix-Code die Anforderungen aus der Industrie.

Wir haben uns für den GS1 DataMatrix-Code entschieden, weil die standard­basierte Nutzung des Codes eine Vielzahl an Potenzialen bietet.

Ingrid Bichelmeir-Boehn, Leiterin Globaler Markenschutz, Schaeffler Technologies AG & Co. KG

Neben Schaeffler setzen ihn daher beispielsweise auch die Bundeswehr oder die Deutsche Bahn ein. „Durch die Serialisierung wird jeder Code sozusagen unique“, erklärt GS1 Experte Dr.-Ing. Daniel Dünnebacke. Der Clou: Der DataMatrix-Code lässt sich als Etikett auf ein Produkt kleben oder direkt mit einem Laser einbrennen. „Dadurch können die unterschiedlichen Anforderungen erfüllt werden, die die Schaeffler Gruppe und ihre Kunden haben: Authentifizierung, Rückverfolgbarkeit und die Verknüpfung mit weiteren Informationen zum Produkt“, so Dr. Dünnebacke.

Ein Code für die ganz großen Stückzahlen

Bereits rund 150 Millionen Codes hat Schaeffler generiert und auf seine Wälz- und Gleitlager aufgebracht. Dort liefern sie auf Hersteller- und Kundenseite den geforderten Mehrwert. Schaeffler ist im Kampf gegen Produktpiraterie einen entscheidenden Schritt weiter. Gleichzeitig lassen sich über den GS1 DataMatrix-Code weitere Informationen mit jedem einzelnen Produkt verknüpfen. Kunden nutzen die Kennzeichnung zudem zur Rückverfolgung. So lässt sich beispielsweise in der Windenergiebranche genau zuordnen, in welcher Windkraftanlage welches Wälzlager eingebaut ist. Dies ermöglicht unter anderem eine gezielte Planung von Service und Instandhaltung – ein Thema, das bei den schwer zugänglichen Großlagern in Windkraftanlagen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Fotos: Schaeffler Gruppe
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